| Chefarzt und Leiter der Klinik: | Prof. Dr. Benno Stinner | Facharzt für Chirurgie, Visceralchirurgie und Gefäßchirurgie
Sekretariat: Vera Spieck Tel.: 04141/97-1201 / 1888 Fax: 04141/97-1202 E-Mail: Benno.Stinner@elbekliniken.de Sprechstunden Visceral- und Thoraxchirurgie: Montag 09.00 - 16.00 Uhr, Freitag 08.00 - 12.00 Uhr (Spezialsprechstunde Proktologie; Stomaberatung) jeweils nach Voranmeldung. Telefonische Anmeldung: 04141/97-1203
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| Ltd. Oberarzt und Leiter der Gefäßchirurgie: | Dr. Wok-Ulrich Schütz | Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie und Visceralchirurgie
Sekretariat: Christiane Dammann, Ute Hülsen, Petra Ropers Tel.: 04141/97-1285 Fax: 04141/97-1275
Sprechstunden Gefäßchirurgie: Montag/Dienstag/Freitag 13.00 – 16.00 Uhr, jeweils nach Voranmeldung. Telefonische Anmeldung: 04141/97-1285.
Besuchszeiten der Stationen: Täglich 8.00 - 20.00 Uhr (Mittagsruhe: 12.00 - 14.00 Uhr), soweit das Befinden der Patienten es erlaubt.
Stationsleitung 3B: Pfl. Jörg Lückner, Sr. Marina Mendig (stellv.), Tel: 04141/97-1235.
Stationsleitung 4B: Sr. Sylvia Romund, Sr. Pia Kinzinger (stellv.), Tel: 04141/97-1231.
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Die Klinik für Visceral-, Thorax- und Gefäßchirurgie dient der Schwerpunktversorgung der Region. Hier können alle wesentlichen chirurgischen Erkrankungen behandelt werden.
Rund 19oo Patienten (durchschnittliche Liegezeit: 8,0 Tage) werden pro Jahr behandelt. Dafür steht ein Team von zehn Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegepersonal auf zwei Stationen zur Verfügung (50 Betten plus sechs Betten auf der nach modernstem Standard ausgerüsteten Operativen Intensivstation).
| Die Klinik pflegt enge Kontakte mit Experten aus benachbarten Disziplinen; z.B. in der regelmäßigen fachübergreifenden Tumorkonferenz mit Gastroenterologen sowie Strahlen- und internistischen Onkologen aus der Stader Klinik Dr. Hancken. Die heutzutage häufig interdisziplinäre Tumortherapie orientiert sich streng an den Leitlinien der medizinisch wissenschaftlichen Fachgesellschaften.
Die Klinik ist zudem an der Weiterentwicklung neuer Therapien im Rahmen wissenschaftlicher Studien eingebunden und gehört zum Tumorzentrum Nord-Ost-Niedersachsen. |
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Visceralchirurgie - Chirurgie der Eingeweide
- Endokrine Chirurgie
befasst sich im wesentlichen mit Eingriffen an hormonbildenden Organen wie Schild- und Nebenschilddrüsen. Bei krankhafter Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse wird die Behandlung in enger Kooperation mit der Klinik Dr. Hancken (Diagnostik, innere Strahlentherapie 'Radiojodtherapie' und Nachsorge) durchgeführt. Im Elbe Klinikum Stade werden gutartig vergrößerte Schilddrüsen ebenso operiert wie auch bösartige Tumore an diesem Organ.
- Chirurgie des Oberbauchs
Die Klinik ist vom Wissens- und Erfahrungsschatz der Ärzte und den intensiv-medizinischen Möglichkeiten her auch für größere Eingriffe an Speiseröhre und Leber, routinemäßig für Magen und Bauchspeicheldrüse ausgerüstet und darin erfahren. Reichen in besonderen Fällen einmal die lokalen Möglichkeiten nicht aus, bestehen enge und eingespielte Kontakte zu Universitätskliniken.
- 'Schlüsselloch-Chirurgie'
| nennt man eine noch relativ junge Disziplin, bei der etwa die Gallenblase ohne große Schnitte durch kleinste Spezialinstrumente (u.a. eine winzige Spezialkamera, die Bilder aus dem Inneren nach außen überträgt) entfernt wird. Diese minimalinvasive Chirurgie wird in Stade auch für verschiedene Techniken der Versorgung von Leistenbrüchen eingesetzt und zur Spiegelung des Brustraumes. Diese Operationstechnik, die den Patienten weniger belastet, geringere Schmerzen verursacht und ihn insgesamt schneller wieder auf die Beine kommen lässt, wird auch verstärkt bei größeren Operationen am Dickdarm eingesetzt.
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- Colorectale Chirurgie
Anspruchsvolle Operationen am Dick- und Mastdarm, die einen hohen Grad an Spezialisierung verlangen, kommen in Stade häufig vor. Um bei Erkrankungen des Enddarms die dauerhafte Anlage eines künstlichen Darmausgangs zu vermeiden, werden alle operationstechnischen Möglichkeiten (Pouch-Bildungen, coloanale Anastomosen) vorgehalten. Sollte ein dauerhafter künstlicher Ausgang unumgänglich sein, kommt eine Stomatherapeutin ans Krankenbett und betreut den Patienten anschließend auch zu Hause weiter.
- Proktologie
Alle Erkrankungen des Schließapparates von Hämorrhoiden über Fissuren bis zu Fisteln werden in Stade operiert. Außerdem sind alle wichtigen Methoden zur Behandlung von Stuhlinkontinenz 'Schließmuskelschwäche' vorhanden.
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Thoraxchirurgie - Chirurgie des Brustraumes und seiner Organe Die Behandlung von Erkrankungen des Brustraums und der Lunge ist in eingeschränktem Maße möglich. Dazu gehören vor allem Probenentnahmen bis weit aus dem Brustkorb zur Sicherung der Diagnose und die Behandlung verschiedener Krankheiten der Lunge durch kleine Eingänge in den Brustkorb mit Spezialinstrumenten und Kamera ('Schlüsselloch-Chirurgie').In dieser Technik werden akute Lungenprobleme durch kleine Bläschen (Spontanpneumothorax) sowie Entzündungen des Rippenfelles (Pleuraempyem) behandelt.
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Gefäßchirurgie - Chirugie von Schlagadern und Krampfadern
- Periphere Verschlusskrankheit
Bei verengten/verschlossenen Schlagadern in Armen oder Beinen werden in Stade alle etablierten Verfahren zur Säuberung und Aufweitung eingesetzt. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Interventionellen Radiologie (Klinik Dr. Hancken) kann ein Teil dieser Erkrankungen durch Ballondehnung (Dilatation) oder Implantation kleiner Draht-Stützen (Stents) erfolgreich behandelt werden. Wenn das nicht möglich ist, werden Überbrückungsoperationen mit einem Bypass (Umleitung) vorgenommen. Neben körpereigenen Venen kommen dabei auch High Tech-Materialien zum Einsatz. Je nach Anwendungsgebiet wird ringverstärkter Kunststoff verwendet, Dacron oder PTFE (Polytetrafluorethylen).
- Aneurysmen
Für Gefäßoperationen wegen Aussackung der Bauchschlagader ist Stade das Zentrum für die Unterelbe-Region. Die große Anzahl solcher Eingriffe garantiert eine reiche klinische Erfahrung und sichert auch im lebensbedrohenden Notfall rund um die Uhr eine optimale Versorgung.
- Prophylaxe des Schlaganfallsbr>
Bei Enge oder drohendem Verschluss der Halsschlagader werden zur Vorbeugung gegen die Gefahr eines Schlaganfalls Desobliterations-Operationen vorgenommen. Dabei reinigt man unter extrem engen Zeitvorgaben (in 90 Sekunden muss alles geschehen sein, damit das Gehirn nicht geschädigt wird) das Innere der Halsschlagader, so dass die glatte Durchgängigkeit wieder hergestellt wird.
- Diabetischer Fuß/ Fußsprechstunde
Spezielle Aufmerksamkeit gilt Patienten mit langjähriger Zuckerkrankheit. Sie können zusätzlich eine Durchblutungsstörung entwickeln und bemerken dann wegen einer häufig begleitenden Empfindungsstörung (Polyneuopathie) gar nicht, dass Zehen oder Fußsohle verletzt oder schlecht durchblutet sind. Die Behandlung findet je nach Erfordernis stationär oder in der Fußsprechstunde statt. Falls eine Amputation unumgänglich ist, legt man in Stade Wert darauf, dass die Patienten schon im Krankenhaus mit Spezialschuhen beziehungsweise mit Prothesen versorgt werden. Eine Reha-Beraterin der Klinik veranlasst auch die Anschlussheilbehandlung. Durch dieses ganzheitliche Konzept können auch Patienten mit großen Amputationen später wieder 'auf eigenen Beinen stehen'.
- Varizen (Krampfadern)
Bei Krampfader-Operationen kommen alle Operationstechniken einschließlich der 'Schlüsselloch-Chirurgie' zum Einsatz. In den letzten Jahren ist es hierbei zu immer kürzeren Liegezeiten gekommen bis hin zu Ambulanten Operationen, bei denen die Patienten am gleichen Tag wieder nach Hause gehen können.
Links www.info.krebsgesellschaft.de
www.dr-hancken.de
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