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Praxis für Lungenheilkunde und Allergologie

Ihr Lungenarzt in Buxtehude

Die Praxis für Lungenheilkunde und Allergologie am Elbe Klinikum Buxtehude ist auf Erkrankungen der Lungen und Atemwege spezialisiert. Ein Schwerpunkt der Lungenarztpraxis von Dr. med. Rüdiger Spormann stellt außerdem die Behandlung von allergischen Erkrankungen dar.

Praxis für Lungenheilkunde und Allergologie

Die Praxis für Lungenheilkunde von Dr. Rüdiger Spormann im MVZ am Elbe Klinikum Buxtehude bietet die fachärztliche Untersuchung, Beratung und Behandlung von Erkrankungen der Lunge und Atemwege sowie von allergischen Beschwerden.

Zu den Schwerpunkten gehören die Diagnostik und Therapie von Asthma bronchiale und COPD. Dazu zählen Lungenfunktionsuntersuchungen, die individuelle medikamentöse Einstellung sowie die ausführliche Schulung im richtigen Umgang mit Inhalationsgeräten.

Bei Verdacht auf ein obstruktives Schlafapnoesyndrom führen wir ambulante Schlafmessungen mittels Polygraphie durch. Außerdem kontrollieren wir eine zuvor im Schlaflabor eingestellte CPAP-Therapie.

Im Bereich der Allergologie untersuchen und behandeln wir unter anderem Pollenallergien und allergisch bedingte Atemwegsbeschwerden. Zur Bestimmung möglicher Auslöser können Hauttests wie der Pricktest durchgeführt werden. Je nach Befund kommen antiallergische Medikamente oder eine spezifische Immuntherapie infrage.

Ergänzend beraten wir zu unterstützenden Maßnahmen wie Rauchstopp, Allergenvermeidung und Lungensport. Nach Abschluss der erforderlichen Untersuchungen besprechen wir die Ergebnisse verständlich mit Ihnen und erstellen einen individuell abgestimmten Behandlungsplan. Falls erforderlich, vereinbaren wir weitere Kontrolluntersuchungen.

Medizinisches Angebot

So funktioniert Ihre Lunge

Beim Atmen strömt die Luft über die Nase oder den Mund in die Luftröhre. Diese teilt sich in einen rechten und einen linken Hauptbronchus. Von dort verzweigen sich die Bronchien immer weiter bis zu den sogenannten Bronchiolen. Die kleinsten Bronchiolen sind etwa so fein wie ein Haar und münden in die Lungenbläschen, die Alveolen.

Die Lungenbläschen sind von zahlreichen kleinen Blutgefäßen umgeben. An dieser Kontaktstelle findet der Gasaustausch statt: Sauerstoff gelangt aus der Atemluft in das Blut. Gleichzeitig wird Kohlendioxid, ein Abfallprodukt des Körpers, aus dem Blut an die Ausatemluft abgegeben.

Bereits in der Nase wird die eingeatmete Luft grob gereinigt, angewärmt und angefeuchtet. Eine möglichst ungehinderte Nasenatmung ist deshalb auch für die Bronchien wichtig.

Die Bronchien bestehen unter anderem aus einer Muskelschicht, einer Schleimhaut, kleinen Flimmerhärchen und einer dünnen Schleimschicht. Partikel, die nicht bereits in der Nase herausgefiltert wurden, bleiben in diesem Schleimfilm hängen. Die Flimmerhärchen transportieren sie anschließend wie auf einem „Fließband“ aus der Lunge in Richtung Rachen, wo sie schließlich geschluckt werden.

Warum entsteht Husten?

Husten ist ein wichtiger Schutzmechanismus des Körpers. Er kann unter anderem auftreten:

  • wenn beim Verschlucken ein Fremdkörper in die Atemwege gelangt,
  • wenn die Bronchien durch eine Virusinfektion entzündet sind, beispielsweise bei einer akuten Bronchitis,
  • wenn eingeatmete Schadstoffe wie Zigarettenrauch eine chronische Entzündung der Bronchien verursachen,
  • wenn allergische Entzündungen der Bronchien vorliegen, beispielsweise bei Asthma.

Chronische Entzündung der Bronchien

Asthma bronchiale ist durch eine chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut gekennzeichnet. Die Schleimhaut schwillt an, wodurch sich die Bronchien verengen. Gleichzeitig reagieren die Atemwege besonders empfindlich.

Typisch ist ein rascher Wechsel zwischen verengten und normal weiten Bronchien. Dadurch kann es zu anfallsartiger Atemnot kommen. Asthma tritt häufig bereits bei jungen Menschen und Kindern auf, kann jedoch grundsätzlich Menschen jeden Alters betreffen.

Formen und Auslöser von Asthma

Grundsätzlich wird zwischen allergischem und nicht allergischem Asthma unterschieden. Daneben kommen Mischformen vor.

Mögliche Auslöser eines allergischen Asthmas sind beispielsweise:

  • Pollen,
  • Hausstaubmilben,
  • Tierepithelien,
  • weitere eingeatmete Allergene.

Bei nicht allergischem Asthma können sich die Beschwerden insbesondere durch Infekte oder körperliche Belastung verschlechtern.

Bei allen Formen des Asthmas kann der Kontakt mit Reizstoffen akute Beschwerden auslösen. Dazu gehören unter anderem:

  • Parfüm,
  • Farben und Lacke,
  • Zigarettenrauch,
  • Koch- und Bratendämpfe.

Eine solche Reaktion ist Ausdruck der ausgeprägten Überempfindlichkeit der Bronchien.

Behandlungsmöglichkeiten

Zur Behandlung werden vor allem zwei Gruppen von Medikamenten eingesetzt:

  • entzündungshemmende Medikamente, sogenannte „Schützer“,
  • bronchienerweiternde Medikamente, sogenannte „Öffner“.

Bei allergischem Asthma sollten die auslösenden Allergene nach Möglichkeit gemieden werden.

Bei den entzündungshemmenden Medikamenten handelt es sich häufig um inhalierbare Cortisonpräparate. Viele Patientinnen und Patienten befürchten dabei starke Nebenwirkungen. Die beim Inhalieren verwendete Dosis ist jedoch sehr gering und wirkt vor allem unmittelbar in den Atemwegen.

Im Bereich der Mundschleimhaut und des Rachens können gelegentlich Pilzinfektionen oder Heiserkeit auftreten. Deshalb sollte der Mund nach der Inhalation gründlich ausgespült werden.

Welches Medikament geeignet ist, hängt von der Stärke der Beschwerden und dem Ausmaß der festgestellten Lungenfunktionsveränderungen ab. Ebenso wichtig ist die Auswahl eines Inhalationssystems, das die Patientin oder der Patient sicher und zuverlässig anwenden kann. Die richtige Anwendung wird in unserer Praxis ausführlich erklärt und geübt.

Weitere Informationen bietet die Deutsche Atemwegsliga zum Thema Asthma.

Atemaussetzer während des Schlafes

Beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom erschlafft die Muskulatur des Rachens während des Schlafes. Gleichzeitig kann die Zunge nach hinten rutschen und die Atemwege oberhalb des Kehlkopfes blockieren.

Der Luftstrom wird behindert oder kommt vollständig zum Stillstand. Ein solcher Atemstillstand wird als Apnoe bezeichnet. Der Körper reagiert auf diese bedrohliche Situation und versucht unbewusst, den Rachen wieder zu öffnen. Dabei entstehen häufig laute Schnarchgeräusche und kurze Weckreaktionen.

Diese Weckreaktionen werden oft nicht bewusst wahrgenommen. Sie können jedoch verhindern, dass ausreichend erholsame Tiefschlafphasen erreicht werden, und den Körper dauerhaft belasten.

Typische Anzeichen sind:

  • ausgeprägte Tagesmüdigkeit oder Tagesschläfrigkeit,
  • unregelmäßiges, lautes Schnarchen,
  • beobachtete Atempausen während des Schlafes.

Langfristig kann eine unbehandelte Schlafapnoe das Risiko unter anderem für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.

Schlafmessung zu Hause

Für ein erstes Schlafapnoe-Screening kann eine ambulante Polygraphie durchgeführt werden. Dazu erhalten Betroffene in der Praxis ein Messgerät und eine Anleitung. Das Gerät wird zu Hause vor dem Schlafengehen selbst angelegt.

Am nächsten Morgen können die aufgezeichneten Daten in der Praxis ausgelesen und beurteilt werden. Erhärtet sich dabei der Verdacht auf ein Schlafapnoesyndrom, ist eine ausführlichere Untersuchung in einem spezialisierten Schlaflabor erforderlich. Diese Untersuchung wird als Polysomnographie bezeichnet.

Behandlung mit CPAP

Eine häufig eingesetzte Behandlung ist die sogenannte CPAP-Therapie. Dabei erzeugt ein Atemtherapiegerät über eine Maske einen leichten Überdruck. Dieser hält die Atemwege offen und verhindert, dass der Rachen während des Schlafes zusammenfällt.

Das CPAP-Gerät wird im Rahmen einer Polysomnographie in einem Schlaflabor individuell angepasst und eingestellt.

In unserer Praxis führen wir Polygraphie-Untersuchungen zum Screening auf Schlafapnoe sowie zur Kontrolle einer zuvor im Schlaflabor eingestellten CPAP-Therapie durch.

Chronisch verengte Atemwege

Die Abkürzung COPD steht für „chronic obstructive pulmonary disease“. Gemeint ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Bronchien dauerhaft verengt sind.

Typische Beschwerden sind:

  • Atemnot,
  • Husten,
  • Auswurf.

Ursachen und Verlauf

Eine COPD entsteht durch eine chronische Entzündung der Atemwege. Die häufigste Ursache ist das Rauchen. Wird eine COPD festgestellt, ist ein vollständiger Rauchstopp eine der wichtigsten Maßnahmen, um ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Teilweise kann sich die Lungenfunktion anschließend sogar etwas verbessern.

Durch die Entzündung schwillt die Schleimhaut der Bronchien an. Die Atemwege werden enger und produzieren vermehrt Schleim.

Das Tückische an der COPD ist, dass die Veränderungen meist langsam entstehen und die Betroffenen ihre Beschwerden deshalb häufig erst spät wahrnehmen.

Akute Verschlechterungen

Bei einer COPD können plötzliche Verschlechterungen auftreten, die als Exazerbationen bezeichnet werden. Sie werden häufig durch Infekte ausgelöst.

Mögliche Anzeichen sind:

  • zunehmende Atemnot,
  • stärkerer Husten,
  • vermehrter oder veränderter Auswurf.

Eine Exazerbation erfordert rasches ärztliches Handeln. Sie kann so schwer verlaufen, dass eine Behandlung im Krankenhaus notwendig wird. Wiederholte Exazerbationen können außerdem die Abnahme der Lungenfunktion beschleunigen.

Schweregrade der COPD

Die Einteilung des Schweregrades berücksichtigt die Ergebnisse der Lungenfunktionsprüfung, insbesondere die Einsekundenkapazität FEV₁ und das Verhältnis von FEV₁ zur Vitalkapazität.

  • Stadium I – leicht: FEV₁ mindestens 80 Prozent des Sollwerts und FEV₁/VC unter 70 Prozent; Beschwerden wie Husten und Auswurf können vorhanden sein.
  • Stadium II – mittel: FEV₁ mindestens 50, aber unter 80 Prozent des Sollwerts und FEV₁/VC unter 70 Prozent; chronische Beschwerden wie Husten, Auswurf oder Atemnot können auftreten.
  • Stadium III – schwer: FEV₁ über 30, aber unter 50 Prozent des Sollwerts und FEV₁/VC unter 70 Prozent; chronische Beschwerden können vorhanden sein.
  • Stadium IV – sehr schwer: FEV₁ höchstens 30 Prozent des Sollwerts oder FEV₁ unter 50 Prozent des Sollwerts in Verbindung mit einer chronischen Einschränkung der Atmung.

Die individuelle Beurteilung und Therapieplanung erfolgen anhand sämtlicher Untersuchungsergebnisse und des persönlichen Beschwerdebildes.

Behandlungsmöglichkeiten

Zur Behandlung einer COPD können gehören:

  • bronchienerweiternde Medikamente, meist zum Inhalieren,
  • rasch wirksame Präparate für akute Beschwerden,
  • lang wirksame Präparate für die Dauertherapie,
  • inhalierbares Cortison in ausgewählten Fällen,
  • Cortison als Tablette, Spritze oder Infusion im Rahmen einer kurzen, hoch dosierten Stoßtherapie bei einer Exazerbation,
  • vollständiger Rauchstopp,
  • regelmäßige Bewegung an der frischen Luft,
  • Teilnahme an einer Lungensportgruppe.

Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden zu lindern, akute Verschlechterungen möglichst zu verhindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

Weitere Informationen finden Sie bei der Deutschen Atemwegsliga zum Thema COPD.

Lungensport ist neben einer individuell abgestimmten medikamentösen Therapie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Menschen mit Asthma oder COPD.

Die Lungensportgruppen werden von speziell ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleitern betreut. Angeboten wird eine gezielte Sport- und Bewegungstherapie, die an die persönliche Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden angepasst ist.

Regelmäßiger Lungensport kann dazu beitragen:

  • die körperliche Belastbarkeit zu verbessern,
  • Atemnot bei körperlicher Aktivität zu verringern,
  • Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu fördern,
  • den sicheren Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen,
  • die Lebensqualität zu erhöhen.

Im Lungensport-Register der AG Lungensport sind zahlreiche Lungensportgruppen verzeichnet. Über die Suchfunktion können Betroffene passende Angebote in ihrer Wohnortnähe finden.

Lungensportangebote in der Region

Lungensportgruppen werden unter anderem von folgenden Vereinen angeboten:

  • VfL Stade,
  • BSV Buxtehude,
  • TuSV Bützfleth,
  • Harburger TB von 1865,
  • Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft.

Bitte erkundigen Sie sich direkt bei den jeweiligen Anbietern nach aktuellen Gruppenangeboten, Teilnahmevoraussetzungen und Trainingszeiten.

Der Begriff „Allergie“ wird im Alltag häufig für Dinge verwendet, die als unangenehm empfunden werden oder eine Abneigung hervorrufen. Medizinisch betrachtet ist eine Allergie jedoch eine Reaktion des Immunsystems, die zu einer krank machenden Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen führt.

Allergische Erkrankungen können nahezu alle Organe betreffen. Schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden unter einer Allergie. Untersuchungen aus verschiedenen Ländern zeigen, dass allergische Erkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere in westlich geprägten Ländern zugenommen haben.

Als mögliche Einflussfaktoren werden unter anderem westliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, eine hohe Allergenbelastung in Innenräumen, Umweltfaktoren sowie veränderte Hygienebedingungen diskutiert.

Untersuchungen bei Kindern in ländlichen und städtischen Regionen haben gezeigt, dass Kinder mit häufigem Kontakt zu Viehställen seltener Allergien entwickeln als Kinder ohne einen solchen Kontakt. Dies deutet darauf hin, dass der frühe Kontakt mit Bestandteilen von Bakterien und Schimmelpilzen einen gewissen schützenden Einfluss auf die Entwicklung von Allergien haben könnte.

Bei einer Pollenallergie richtet sich die Abwehrreaktion des Körpers gegen den Blütenstaub bestimmter Pflanzen. Abhängig von Pflanzenart, Wetter und Region können Pollen etwa von Dezember bis Oktober auftreten.

Häufig wird unterschieden zwischen:

  • Frühblühern, beispielsweise Erle und Hasel,
  • Mittelblühern, beispielsweise Birke und Gräser,
  • Sommerblühern, beispielsweise Gräser und Roggen,
  • Spätblühern, beispielsweise Beifuß und Brennnessel.

Zeitpunkt und Stärke des Pollenflugs können von Jahr zu Jahr und regional deutlich schwanken.

Typische Beschwerden

Mögliche Beschwerden einer Pollenallergie sind:

  • Niesreiz,
  • Augenjucken,
  • gerötete oder tränende Augen,
  • laufende oder verstopfte Nase,
  • Husten,
  • Verschleimung,
  • asthmatische Beschwerden mit Atemnot,
  • ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl ähnlich einer Erkältung.

Verhalten während der Pollenflugzeit

Folgende Maßnahmen können helfen, die Pollenbelastung zu reduzieren:

  • möglichst bei geschlossenen Fenstern schlafen,
  • Fenster während starker Pollenbelastung möglichst geschlossen halten,
  • pollenbelastete Kleidung außerhalb des Schlafzimmers wechseln,
  • Wäsche nicht im Freien trocknen,
  • das Auto mit einem geeigneten Pollenfilter ausstatten,
  • vor dem Zubettgehen duschen und die Haare waschen,
  • Gartenarbeit und Sport im Freien während der stärksten Pollenbelastung meiden,
  • Urlaube während der Pollenflugzeit nach Möglichkeit am Meer, im Hochgebirge oder in Regionen mit geringer Belastung planen.

Pollenflugvorhersagen in Wetterdiensten, Tageszeitungen sowie lokalen Radio- und Fernsehsendern helfen dabei, Zeiten mit besonders hoher Belastung zu erkennen. Die Maßnahmen sollten die Lebensqualität jedoch nicht unnötig stark einschränken.

Behandlungsmöglichkeiten

Zur medikamentösen Behandlung können eingesetzt werden:

  • Antihistaminika als Tabletten,
  • antiallergische Augentropfen,
  • Nasensprays,
  • cortisonhaltige Nasensprays,
  • inhalierbare Medikamente bei Beteiligung der Bronchien.

Einige Antihistaminika können Müdigkeit verursachen. Viele nicht verschreibungspflichtige Präparate müssen von Patientinnen und Patienten selbst gekauft werden. Die früher häufiger eingesetzte Cortisonspritze wird wegen möglicher Nebenwirkungen in der Regel nicht mehr empfohlen.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die spezifische Immuntherapie, die auch als Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung bezeichnet wird.

Welche Stoffe lösen die Beschwerden aus?

Um festzustellen, welcher Stoff eine allergische Reaktion verursacht, kann ein Allergietest an der Haut durchgeführt werden. Bei Verdacht auf eine Allergie der Atemwege kommt häufig der sogenannte Pricktest zum Einsatz.

Ablauf des Pricktests

Beim Pricktest wird jeweils ein Tropfen verschiedener Allergenlösungen auf die Streckseite des Unterarms aufgetragen. Anschließend wird die Haut mit einer speziellen Lanzette oberflächlich durch den Tropfen hindurch angeritzt. Auf diese Weise gelangt das Allergen zu den Immunzellen in der Haut. Die Untersuchung ist in der Regel kaum schmerzhaft.

Zusätzlich werden zwei Kontrolllösungen getestet:

  • eine Positivkontrolle, auf die die Haut reagieren sollte,
  • eine Negativkontrolle, auf die normalerweise keine Reaktion auftreten sollte.

Bei Kindern kann das Ergebnis häufig nach etwa zehn Minuten, bei Erwachsenen nach ungefähr 20 Minuten abgelesen werden.

Eine kleine Quaddel an der Teststelle gilt als positive Hautreaktion. Sie wird vermessen und mit der Reaktion auf die Positivkontrolle verglichen.

Eine positive Reaktion weist zunächst lediglich auf eine Sensibilisierung hin. Erst wenn das Testergebnis zu den tatsächlich auftretenden Beschwerden passt, wird von einer Allergie gesprochen.

Vorbereitung auf den Allergietest

Allergiemedikamente müssen in der Regel mindestens zwei Tage vor dem Test abgesetzt werden, da sie eine Hautreaktion unterdrücken und das Ergebnis verfälschen können. Auch andere Medikamente können die Reaktion beeinflussen.

Bitte fragen Sie bereits bei der Terminvereinbarung, ob und wie lange Sie bestimmte Medikamente vor dem Test pausieren sollen. Setzen Sie verordnete Medikamente nicht eigenständig ab.

Zunächst melden Sie sich an unserem Empfang an. Das Einlesen Ihrer Versichertenkarte und die Aufnahme noch fehlender Angaben, beispielsweise Ihrer Telefonnummer, können einige Minuten in Anspruch nehmen.

Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin mit

Für eine möglichst vollständige Beurteilung benötigen wir:

  • die Überweisung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes,
  • Ihre Versichertenkarte,
  • Ihren aktuellen Medikamentenplan,
  • alternativ Ihre Medikamente oder deren Verpackungen,
  • aktuelle Arztbriefe anderer Fachärztinnen und Fachärzte,
  • vorhandene Allergietest- und Laborbefunde,
  • aktuelle Krankenhausberichte,
  • vorhandene aktuelle Röntgen- oder CT-Aufnahmen der Lunge, möglichst einschließlich der Bilddaten.

Zur Vorbereitung auf das Arztgespräch erhalten Sie einen Patientenfragebogen. Diesen können Sie nach Möglichkeit bereits vor Ihrem Termin ausfüllen und mitbringen. In dem Bereich “Fragebögen und Dokumente” auf dieser Seite können Sie den Bogen als PDF herunterladen.

Abhängig von Ihrer Erkrankung oder der konkreten Fragestellung können zusätzliche Fragebögen erforderlich sein. Auch diese können gegebenenfalls bereits vorab ausgefüllt werden.

Wenn Sie zum ersten Mal in unserer Praxis untersucht werden oder die genaue Fragestellung noch nicht feststeht, beginnen wir in der Regel mit einem ausführlichen Arztgespräch und einer körperlichen Untersuchung. Anschließend folgen die erforderlichen technischen Untersuchungen.

Geht aus Ihrer Überweisung oder Ihrem Fragebogen bereits eine konkrete Fragestellung hervor oder sind Sie in unserer Praxis bekannt, können zunächst technische Voruntersuchungen stattfinden. Dazu gehören beispielsweise:

  • eine Lungenfunktionsprüfung,
  • ein Allergietest,
  • eine ambulante Schlafmessung.

Im Anschluss erfolgen das ausführliche Arztgespräch, die körperliche Untersuchung und die Besprechung der Ergebnisse.

Gelegentlich können nicht alle Untersuchungen beim ersten Termin durchgeführt werden. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn eine starke Erkältung vorliegt, bestimmte Medikamente das Untersuchungsergebnis beeinflussen oder ein aufwendigeres Untersuchungsverfahren erforderlich ist.

Nach Abschluss der notwendigen Untersuchungen besprechen wir die Ergebnisse gemeinsam mit Ihnen und erklären deren Bedeutung verständlich.

Falls eine medikamentöse Behandlung erforderlich ist, stellen wir diese individuell zusammen und erläutern Ihnen die Anwendung. Werden Inhalationsmedikamente verordnet, zeigen und üben wir mit Ihnen ausführlich die richtige Inhalationstechnik.

Wenn es medizinisch erforderlich ist, vereinbaren wir anschließend einen Kontrolltermin.

→ Für alle: Patientenfragebogen

→ Für Betroffene: Fragebogen zur Asthmakontrolle — ACT

→ Für Betroffene: COPD Assessment Test (CAT)

→ Für Betroffene: Schlaf-Apnoe-Fragebogen

→ Für Betroffene: Fragebogen zur Tagesschläfrigkeit

Ansprechpartner

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Dr. med.Rüdiger Spormann
Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie

04161 994-5590 info@lungenarzt-buxtehude.de Fax: 04161 994-5599

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