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Praxis für Gefäßchirurgie/Phlebologie

im MVZ am Hohenwedeler Weg

Wir sind spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung von Gefäßerkrankungen – mit einem Schwerpunkt auf moderne, minimal‑invasive und ästhetische Verfahren der Phlebologie. Bei uns werden Sie ausschließlich von Fachärzten für Gefäßchirurgie und Phlebologie mit langjähriger klinischer Erfahrung betreut. 

Unser Leistungsspektrum

Unser Anspruch ist eine Medizin, die präzise und individuell ist. Dazu setzen wir auf hochauflösende Duplexsonografie, klassisches Venenstripping, aktuelle minimal-invasive endovenöse Therapien, Sklerotherapie und ästhetische Verfahren für Besenreiser, mit möglichst geringer Belastung für Patientinnen und Patienten.

Unser Ziel ist sichere, individuelle, effektive Therapie mit schneller Erholung und bestmöglichem ästhetischen und medizinischen Ergebnis. 

Das Herz-Kreislauf-System beruht auf einem Netz aus Arterien und Venen. Während die Arterien die Organe mit dem sauerstoffreichen Blut im Körper versorgen, fließt in den Venen das sauerstoffarme Blut zum Herz-Lungen-System zurück. Die Erkrankungen der Venen können zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Zu den häufigsten Venenerkrankungen gehören Krampfadern, Thrombosen und chronische Veneninsuffizienz.

Krampfadern (Varizen) entstehen, wenn die Venenklappen in den Beinvenen nicht mehr zuverlässig schließen. Das Blut fließt zurück, staut sich und erweitert die Vene dauerhaft.

Zu den häufigsten Beschwerden zählen:

  • geschlängelte Venen
  • Schwellungen
  • Schweregefühl
  • und im Verlauf auch Hautveränderungen sowie Entzündungen bis zum offenen Bein (Geschwür).

Die wichtigsten Ursachen und Risikofaktoren:

  • genetische Veranlagung (häufigster Faktor)
  • berufliche Belastung (viel Stehen oder Sitzen)
  • Hormone (Schwangerschaft, Pille, Wechseljahre)
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Alter
  • Venenentzündungen oder Thrombosen in der Vorgeschichte

Krampfadern sind keine kosmetische Kleinigkeit, sondern eine Erkrankung des Venensystems.

Die Erkrankungen des arteriellen Gefäßsystems (Arteriosklerose) basieren auf dem Zusammenwirken unterschiedlicher, sogenannter Risikofaktoren.
Die Ermittlung des Risikoprofils der Patienten ist daher der erste Schritt zur Behandlung der Erkrankung.

Wir klären dabei folgende Fragen:

  • Welche Risikofaktoren kann nur der Patient selbst beeinflussen, welche müssen ärztlich behandelt werden?
  • Welche Patienten bedürfen einer Behandlung, etwa nach einer Operation am Gefäßsystem?
  • Welche Optionen gibt es für Patienten, die nicht operiert oder mit dem Katheter behandelt werden können?
  • Gibt es Nachsorge- und Überwachungsprogramme?

Die Arteriosklerose stellt mit über 90% das Hauptkontingent an Erkrankungen des Schlagadersystems. Sie ist die am weitesten verbreitete Systemerkrankung überhaupt und verantwortlich für Schlaganfall, Herzinfarkt, Schaufensterkrankheit, „Raucherbein“, Gefäßerweiterung (Aneurysma) usw.
Es handelt sich um eine chronische, nicht heilbare Erkrankung, deren Aktivität von Risikofaktoren abhängt, die wiederum prinzipiell behandelbar sind und so die Dynamik der Erkrankung erheblich beeinflussen.

Diagnostik

Eine präzise Diagnostik ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung. Der erste Schritt in der Diagnose ist ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. Bei der körperlichen Untersuchung können durch Abtasten und mit bloßem Auge bereits die wichtigsten Erkenntnisse gewonnen werden. Zur Unterstützung und Sicherung der Diagnose setzen wir eine weitere Untersuchung mit unseren hochmodernen Ultraschallgeräten ein.

Die apparative Diagnostik ist nicht belastend und erfolgt ambulant mit folgenden Verfahren:

  • hochauflösende farbkodierte Duplexsonographie (sicherstes und wichtigstes Verfahren)
  • Venenverschluss-Plethysmographie (VVP), Lichtreflexionsrheographie (LRR)
  • Weitere bildgebende Diagnostik in der Radiologie

Mit einer farbkodierten Duplexsonographie lassen sich beurteilen:

  • Venenklappenfunktion
  • Flussrichtung
  • Ausmaß der Insuffizienz
  • Seitenäste und Perforansvenen
  • Thrombosen oder Folgen davon
  • Verkalkungsgrad der Arterien

Die Untersuchung ist schmerzfrei, dauert wenige Minuten und bildet die Grundlage für den individuellen Therapieplan.

Therapie

Die Behandlung erfolgt meistens ambulant in der Praxis. Bei der Behandlung von Venenerkrankungen unterscheidet man konservative und operative Methoden:

Bei einer konservativen Behandlung werden Stauungen in der Regel durch Kompressionsstrümpfe verringert. Im Gegensatz zu den früheren „Gummistrümpfen“ werden heutzutage die Strümpfe aus feineren Materialien gefertigt. Das weichere Material führt zu einem angenehmeren Tragekomfort, erleichtert das Anziehen und bietet durch verschiedene Designs in allen Farben sogar einen gewissen modischen Chic.
Als weitere Maßnahme erhalten die Patienten Empfehlungen zur Aktivierung des Gefäßsystems und zur Entlastung der Stauungen.

Konservative Therapie ist eher für ältere Patienten geeignet, die keine Operationen mehr wünschen oder gesundheitliche Bedenken bzgl. der Narkose bestehen. Oder auch als Überbrückung für jungen Patienten bis zu einer Operation, oder wenn die Beschwerden sowie Klinik nur gering ausgeprägt sind oder noch keine Indikation zur invasiven Therapie besteht. 

Eine Thrombose oder das postthrombotische Syndrom (als Folge der Thrombose) werden unter anderem auch konservativ mit einem Kompressionsstrumpf behandelt.

Des Weiteren behandeln wir Beingeschwüre, auch „Ulcus cruris“ wie es im medizinischen Fachjargon genannt wird. Es sind offene, meist nässende Wunden, die über lange Zeit nicht abheilen und oft sehr streng riechen können. Ein Ulcus cruris ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung, die meist die Unterschenkel befällt.

Wenn Beschwerden auftreten – wie z.B. schwere Beine, Schmerzen, Krämpfe, Schwellungen, Kribbeln, Jucken – empfiehlt sich eine operative Behandlung der Venenerkrankung. Liegen sogar schon Hautekzeme (Stauungsdermatitis), Braunverfärbungen oder offene Beine vor, ist eine Operation erforderlich. Die klassische Stripping Methode an, die weit verbreitet und meist als „Krampfadern ziehen“ bekannt ist. Bei dieser Methode werden die betroffenen Venen mittels einer Metallsonde aus dem Bein herausgezogen.

Endovenöses Verfahren (in Kathetertechnik):

Unsere Praxis ist neben den klassischen Operationsmethoden auf sogenannte endoluminale Therapie spezialisiert. Diese minimal-invasive Behandlung über einen dünnen Katheter ist äußerst schonend, erfordert nur einen kleinen Einschnitt oder Einstich und verringert das Risiko von Blutungen und Infektionen. Die Stammvene wird dabei von innen mittels z. B. Radiowellenenergie verschlossen. 

Vorteile sind:

  • sehr hohe Erfolgsrate
  • kaum Schmerzen
  • schnelle Erholung
  • ideal für Stammvenen (V. saphena magna/parva)

 

Ansprechpartner

Dr. med.Petra Schneider
Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie

Zusatzbezeichnung: Phlebologie


MVZ_Phlebologie-H-Voytovych
Dr. med.Hanna Voytovych
Fachärztin für Gefäßchirurgie

Zusatzbezeichnung: Phlebologie

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