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Bau- und Entwicklungsprojekte im Klinikverbund

Bauen für die Medizin von morgen

Der Elbe Kliniken Verbund investiert gezielt in die Zukunft: Mit Bau- und Entwicklungsprojekten in Stade, Buxtehude und Bremervörde schaffen wir die Basis für eine langfristige Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau. Gleichzeitig entstehen moderne Arbeits- und Ausbildungsbedingungen sowie optimale Perspektiven für die nächste Fachkräftegeneration.

Bauprojekte des Elbe Kliniken Verbunds

Die Kliniken im Elbe Kliniken-Verbund investieren umfassend in moderne Gebäude, leistungsfähige Strukturen und eine zukunftssichere medizinische Versorgung. 

Am Elbe Klinikum Stade entsteht mit dem Ersatzneubau Pflege(ENP) bis 2027 ein achtgeschossiges Bettenhaus mit 360 Betten. Ergänzend werden in den kommenden Jahren ein neues Versorgungszentrum und ein moderner Funktionstrakt errichtet. Dort sollen unter anderem die Operationsbereiche, die Zentrale Notaufnahme, die Radiologie und die Endoskopie gebündelt werden. Mit der Erweiterung der Pflegefachschule und dem Aufbau eines Bildungscampus sollen zukünftig die Ausbildungskapazitäten deutlich ausgebaut werden. Erst vor kurzem feiert ein Projekt den Abschluss: Im Herbst 2025 wurde der 10. OP-Saal offiziell eröffnet.

Das Elbe Klinikum Buxtehude wurde in mehreren Bauabschnitten bereits umfassend modernisiert. Zu den Maßnahmen, die vor allem in den Jahren 2008 bis 2021 stattfanden, zählen ein Ärzte- und Therapiezentrum, ein Parkhaus, ein zusätzliches Bettenhaus, die neue Zentrale Notaufnahme, erweiterte OP-Bereiche sowie ein neuer Kreißsaal. Mit dem viergeschossigen Funktionstrakt entstanden außerdem moderne Bereiche für Radiologie, Nuklearmedizin, Endoskopie und Intensivmedizin.

An der OsteMed Klinik Bremervörde ergänzt seit Juli 2026 ein neues zweigeschossiges Bettenhaus mit 87 modernen Betten das medizinische Angebot. Es bietet der Akutgeriatrie und der Interdisziplinären Multimodalen Schmerztherapie zeitgemäße Räumlichkeiten. Parallel werden die bestehenden Pflege- und Funktionsbereiche umfassend modernisiert. So schaffen alle drei Standorte bessere Bedingungen für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende.
 

Das bisher größte Bauprojekt in Stade steht kurz vor dem Abschluss - 2027 nimmt das neue Bettenhaus den Betrieb auf (Bild 1). Bereits eröffnet wurde im Juli 2026 das neue Bettenhaus der OsteMed (Bild 2) sowie der 10. OP-Saal in Stade (Bild 3).

Übersicht der Bauprojekte

Am Elbe Klinikum Stade wird die Infrastruktur grundlegend weiterentwickelt. Ziel ist es, die medizinische Versorgung nachhaltig zu stärken und den steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden.

Ersatzneubau Pflege (ENP)

Im ersten Bauabschnitt entsteht ein modernes, achtgeschossiges Bettenhaus mit einer Nutzfläche von rund 7.800 m². Insgesamt 360 Betten für die Normalpflege bieten künftig deutlich verbesserte Bedingungen für Patientinnen und Patienten sowie für Pflegekräfte. Der Neubau ersetzt die bisherigen Bettenhäuser A und B, die nicht mehr sanierungsfähig sind, und sorgt für eine spürbare Entlastung im Klinikalltag.

Versorgungszentrum und Funktionstrakt

Im zweiten Bauabschnitt wird die medizinische Infrastruktur umfassend neu organisiert:

  • Versorgungszentrum (VZ):
    Ein achtgeschossiges Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von 10.835 m² bündelt künftig zentrale Funktionsbereiche. Ziel ist es, bislang verteilte Strukturen effizient zusammenzuführen und moderne Arbeitsabläufe zu ermöglichen.
  • Ersatzneubau Funktionstrakt (ENF):
    Der siebengeschossige Funktionstrakt wird direkt an das Versorgungszentrum sowie an bestehende Gebäude angebunden. Hier entstehen zentrale medizinische Bereiche wie Operationssäle, Zentrale Notaufnahme, Radiologie, Endoskopie sowie logistische und technische Einrichtungen. Damit wird eine leistungsfähige, zukunftsorientierte Versorgungsstruktur geschaffen.

Erweiterung der Pflegefachschule und Bildungscampus

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung:

1. Bauabschnitt: Ausbau der Krankenpflegeschule für 81 Auszubildende
2. Bauabschnitt: Etablierung der Hochschule für Pflegeberufe / Bildungscampus Riga

Ziel ist es, die Ausbildungskapazitäten deutlich zu erweitern, insbesondere im Pflegebereich. Gleichzeitig wird die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in der Region gestärkt. So begegnen die Elbe Kliniken aktiv dem Fachkräftemangel und sichern langfristig die medizinische Versorgung.

Neuer OP-Saal für hochmoderne Medizin

Mit der Fertigstellung des neuen, zehnten Operationssaals im November 2025 wurde bereits ein weiterer Meilenstein erreicht. Der rund 55 m² große OP ist der größte am Standort Stade und speziell für roboterassistierte Eingriffe ausgestattet. Die direkte Anbindung an den Zentral-OP ermöglicht effiziente Abläufe und erweitert die chirurgischen Möglichkeiten erheblich.

Mit dem neuen Bettenhaus, das im Sommer 2026 eröffnet wurde, stärkt die OsteMed Klinik Bremervörde ihre medizinische Versorgung und setzt einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des Klinikstandortes. Der moderne Neubau bietet Patientinnen und Patienten mehr Komfort und schafft zugleich verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden.

Herzstück des Gebäudes ist das neue Altersmedizinische Zentrum. In mindestens 87 Betten sowie modernen Einzel- und Doppelzimmern mit eigenem Bad erhalten Patientinnen und Patienten eine zeitgemäße und auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Versorgung. Im Neubau sind die Medizinisch-Geriatrische Klinik und die Fachklinik für interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie untergebracht. Dadurch werden zwei wichtige medizinische Schwerpunkte an einem Standort gebündelt.

Kurze Wege, moderne technische Ausstattung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen ermöglichen eine umfassende Behandlung insbesondere älterer, mehrfach erkrankter Menschen sowie von Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen. Der Neubau schafft damit beste Voraussetzungen für eine hochwertige medizinische und therapeutische Versorgung und stärkt die OsteMed Klinik Bremervörde als wichtigen Gesundheitsstandort in der Elbe-Weser-Region.

Auch am Standort Buxtehude wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen umgesetzt, die die medizinische Qualität nachhaltig stärken:

  • Neubau eines Ärzte- und Therapiezentrums sowie eines Parkhauses (2008–2010)
  • Errichtung des Bettenhauses West mit 40 zusätzlichen Betten (2013–2014)

Im Rahmen mehrerer Bauabschnitte wurden zentrale Strukturen modernisiert und erweitert:

1. Bauabschnitt (2015–2018)

  • Modernisierung technischer Anlagen
  • Neubau eines Aufzugs- und Fluchttreppenhauses
  • Fertigstellung der Zentralen Notaufnahme
  • Erweiterung der OP-Bereiche
  • Ausbau der Geburtshilfe mit neuem Kreißsaal und OP für Notkaiserschnitte

2. Bauabschnitt (2018–2021)

  • Neubau eines viergeschossigen Funktionstraktes
  • Radiologie und Nuklearmedizin im Erdgeschoss
  • Interdisziplinärer Funktionsbereich mit Endoskopie im 1. Obergeschoss
  • Neue Intensivstation mit bis zu 18 Betten sowie prä- und postoperativen Bereichen im 2. Obergeschoss
  • Technik- und Bereitschaftsräume im 3. Obergeschoss

Diese Maßnahmen haben die Leistungsfähigkeit des Klinikums deutlich erhöht und schaffen moderne Rahmenbedingungen für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende.