headerbild_bauchzentrum
Bauchzentrum Stade
Gemeinsam für Ihre Bauchgesundheit

Im Bauchzentrum am Elbe Klinikum Stade bündeln die Gastroenterologie und die Viszeralchirurgie ihre Expertise zu einer starken Einheit und ermöglichen damit interdisziplinäre Diagnostik und Therapie unter einem Dach. Dies erweitert das Leistungsspektrum, führt zu kurzen Abstimmungswegen, schnelleren Behandlungsabläufen und einer hohen Behandlungsqualität.

Interdisziplinäre Exzellenz für Ihre Bauchgesundheit

Erkrankungen des Bauchraums können unterschiedliche Organe betreffen und vielfältige Ursachen haben. Nicht immer ist zu Beginn eindeutig, ob eine medikamentöse, endoskopische oder operative Behandlung erforderlich ist. Im Bauchzentrum bündeln deshalb die Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten und die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Minimalinvasive und Onkologische Chirurgie ihre Kompetenzen.

Bösartige und gutartige Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Gallenwege und Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse sowie weiterer Bauchorgane erfordern häufig ein nahtloses Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen und eine enge Vernetzung der stationären und ambulanten Versorgung. Deshalb beurteilen Ärztinnen und Ärzte beider Fachbereiche die Erkrankung gemeinsam und stimmen Diagnostik und Therapie eng aufeinander ab. Alle erforderlichen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten stehen am Elbe Klinikum Stade unter einem Dach zur Verfügung. Dadurch können Doppeluntersuchungen möglichst vermieden, Entscheidungen schneller getroffen und Behandlungen ohne unnötige Verzögerungen eingeleitet werden.

Patientinnen und Patienten profitieren von:

  • kurzen Wegen und schnellen Behandlungsabläufen
  • einer fachübergreifenden Beurteilung ihrer Erkrankung
  • einer abgestimmten Diagnostik und Therapie
  • modernen endoskopischen und operativen Verfahren
  • einer individuellen Behandlung nach aktuellen medizinischen Leitlinien
  • der hohen Behandlungsqualität eines spezialisierten Zentrums

Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist das wöchentlich stattfindende viszeralmedizinische Kolloquium. Dort besprechen Spezialistinnen und Spezialisten aus Gastroenterologie und Viszeralchirurgie gemeinsam komplexe Krankheitsverläufe und legen das weitere Vorgehen fest.

Abhängig von der jeweiligen Erkrankung werden weitere Fachrichtungen einbezogen, beispielsweise Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie, Pathologie, Intensivmedizin oder Ernährungsmedizin. So entsteht für jede Patientin und jeden Patienten ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. Patientinnen und Patienten mit einer Tumorerkrankung werden darüber hinaus in der interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt.

Medizinisches Angebot

Die Gastroenterologie ist das Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Verdauungssystems befasst. Dazu gehören insbesondere die Speiseröhre, der Magen, der Dünn- und Dickdarm sowie die Leber, die Gallenwege und die Bauchspeicheldrüse.

Im Bauchzentrum stehen schonende diagnostische Verfahren, hochauflösende Magen- und Darmspiegelungen sowie moderne interventionelle Eingriffe zur Verfügung. Viele Erkrankungen können bereits während einer endoskopischen Untersuchung behandelt werden – beispielsweise durch die Entfernung von Polypen oder Gallengangssteinen, die Erweiterung von Engstellen, die Stillung von Blutungen oder das Einsetzen von Stents.

Die Viszeralchirurgie umfasst die operative Behandlung der Bauchorgane. Wann immer medizinisch möglich, erfolgen die Eingriffe minimalinvasiv über kleine Hautschnitte. Diese sogenannte Schlüssellochchirurgie kann zu weniger Schmerzen, einer schnelleren Erholung und kleineren Narben beitragen.

Das Leistungsspektrum reicht von organerhaltenden Eingriffen bis zu komplexen Tumoroperationen nach aktuellen medizinischen Standards. Welches Verfahren am besten geeignet ist, wird individuell und gemeinsam mit der Gastroenterologie festgelegt.

Am Elbe Klinikum Stade stehen die wesentlichen Verfahren zur Abklärung viszeralmedizinischer Beschwerden unter einem Dach zur Verfügung. Die Untersuchungsergebnisse werden von den beteiligten Fachbereichen gemeinsam bewertet. So entsteht ohne unnötige Verzögerungen ein abgestimmtes Behandlungskonzept, das endoskopische, medikamentöse und operative Möglichkeiten berücksichtigt.

Sicherheit durch geprüfte Qualität bieten das integrierte Darmzentrum Elbe-Weser und das Pankreaszentrum. Beide Zentren sind von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und erfüllen festgelegte Anforderungen an Behandlungsqualität, fachübergreifende Zusammenarbeit und leitliniengerechte Versorgung.

Im Bauchzentrum untersuchen und behandeln wir gutartige und bösartige sowie akute und chronische Erkrankungen des Verdauungssystems und der Bauchorgane. Dazu gehören insbesondere:

Wir behandeln akute und chronische Erkrankungen des Dünn-, Dick- und Enddarms. Dazu zählen Divertikulitis, Polypen, funktionelle Beschwerden sowie chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs werden im zertifizierten Darmzentrum Elbe-Weser fachübergreifend betreut – von der Diagnostik über die individuelle Therapie bis zur Nachsorge.

Das Behandlungsspektrum umfasst akute und chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Zysten, Abflussstörungen und Tumorerkrankungen. Moderne endoskopische, interventionelle und operative Verfahren werden dabei individuell miteinander kombiniert.

Patientinnen und Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs werden im zertifizierten Pankreaszentrum umfassend und nach aktuellen medizinischen Leitlinien behandelt.

Hepatobiliäre Erkrankungen betreffen die Leber, die Gallenblase und die Gallenwege. Hierzu gehören unter anderem:

  • Gallensteine und Entzündungen der Gallenblase
  • Entzündungen und Verengungen der Gallenwege
  • gutartige und bösartige Leberveränderungen
  • Leber- und Gallengangstumoren
  • Abflussstörungen der Gallenwege

Für Diagnostik und Behandlung stehen unter anderem Ultraschall, Endosonografie, Cholangioskopie und ERCP sowie interventionelle und operative Verfahren zur Verfügung.

Bei der Refluxkrankheit fließt Mageninhalt wiederholt in die Speiseröhre zurück. Mögliche Beschwerden sind Sodbrennen, saures Aufstoßen, Schluckbeschwerden oder chronischer Husten. Neben der Endoskopie stehen spezialisierte Untersuchungen wie die 24-Stunden-pH-Metrie und die Impedanzmessung zur Verfügung.

Je nach Ursache und Ausprägung kommen medikamentöse, endoskopische oder operative Behandlungsmöglichkeiten infrage.

Motilitätsstörungen sind Bewegungs- oder Funktionsstörungen des Verdauungstraktes. Ein Beispiel ist die Achalasie, bei der sich der untere Schließmuskel der Speiseröhre beim Schlucken nicht ausreichend öffnet. Dies kann Schluckbeschwerden, das Zurückfließen von Nahrung oder Gewichtsverlust verursachen.

Mithilfe spezieller Druckmessungen, der sogenannten Manometrie, sowie weiterer Untersuchungsverfahren können solche Funktionsstörungen genau abgeklärt werden. Anschließend wird fachübergreifend entschieden, welche endoskopische, medikamentöse oder operative Behandlung am besten geeignet ist.

Für eine präzise Diagnostik stehen im Bauchzentrum moderne Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Dazu gehören:

  • hochauflösende Magen- und Darmspiegelungen
  • Ultraschall und endoskopischer Ultraschall
  • Untersuchungen der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge
  • Dünndarmdiagnostik einschließlich Kapselendoskopie
  • gezielte Gewebeentnahmen
  • gastroenterologische Funktionsdiagnostik
  • moderne radiologische Untersuchungsverfahren

Viele Erkrankungen können bereits während einer endoskopischen Untersuchung behandelt werden – beispielsweise durch die Entfernung von Polypen oder Gallengangssteinen, die Stillung von Blutungen, die Erweiterung von Engstellen oder das Einsetzen eines Stents.

Ist eine Operation erforderlich, kommen nach Möglichkeit minimalinvasive und damit besonders schonende Verfahren zum Einsatz. Bei ausgewählten Krankheitsbildern verbinden wir endoskopische und operative Verfahren miteinander. Auf diese Weise erhält jede Patientin und jeder Patient genau die Behandlung, die für die jeweilige Erkrankung am besten geeignet ist.

Ansprechpartner

EKS_Allgemeinchirurgie-K-Lehmann
Prof. Dr. med.Kai Lehmann
Chefarzt

Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums, Klinische Schwerpunkte: Tumorchirurgie von Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, robotische Chirurgie

Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie

Arztportrait ansehen

EKS_Innere-Medizin-I-VanDerVoort
Dr. med.Ivo van der Voort
Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie


EKS_Innere-Medizin-J-Kuhr
Dr. med.Jannick Alexander Kuhr
Leitender Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Zusatzbezeichnung: Palliativmedizin


EKS_Innere-Medizin-I-Zois
Ilias Zois
Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Besonderer Schwerpunkt: Endosonografie, interventionelle Endosonografie


EKS_Innere-Medizin-N-Zoehe
Nicole Zöhe
Oberärztin

Fachärztin für Innere Medizin

Zusatzbezeichnung: Palliativmedizin


EKS_Innere-Medizin-A-Hatem
Abdullah Hatem
Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin


EKS_Allgemeinchirurgie-J-El-Chafchak
Dr. med.Jamal El Chafchak
Leitender Oberarzt

Facharzt für Viszeralchirurgie, Klinische Schwerpunkte: Tumorchirurgie von Leber, Bauchspeicheldrüse und Magen, Refluxerkrankung, bariatrische Chirurgie (Adipositas), robotische Chirurgie

Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie in der Chirurgie, Ernährungsmedizin

Arztportrait ansehen

EKS_Allgemeinchirurgie-K-Hoenemann
Kay Hönemann
Oberarzt

Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Schwerpunkte: Proktologie, Tumorchirurgie von Darm und Pankreas, Beckenboden, Inkontinenzchirurgie

Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie in der Chirurgie


EKS_Allgemeinchirurgie-J-Tank
Julia Tank
Oberärztin

Fachärztin für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Schwerpunkte: Endokrine Chirurgie (Schilddrüse, Nebenschilddrüse), Tumorchirurgie von Darm und Pankreas

Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie


EKS_Allgemeinchirurgie-F-Schenten
Dr. med.Frederik Schenten
Oberarzt

Facharzt für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie, Koordinator des Viszeralonkologischen Zentrums, Schwerpunkte: Tumorchirurgie von Dickdarm und Enddarm, gutartige Darmerkrankungen

Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie, Palliativmedizin


EKS_Allgemeinchirurgie-K-Kleinschmidt
Dr. med.Katrin Kleinschmidt
Oberärztin

Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie, Schwerpunkte: Endokrine Chirurgie (Schilddrüse, Nebenschilddrüse), Hernienchirurgie, Refluxerkrankung

Zusatzbezeichnung: Spezielle Viszeralchirurgie


EKS_Allgemeinchirurgie-K-Meybohm
Katy Meybohm
Oberärztin

Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie, Schwerpunkte: Hernienchirurgie