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Institut für Pathologie

Richtungsweisende Diagnostik

Das Institut für Pathologie am Elbe Klinikum Stade mit der Praxis für Pathologie im MVZ erfüllt vielfältige Aufgaben in der Krankenversorgung, Weiterbildung und Qualitätssicherung. Schwerpunkt stellt die diagnostische Beurteilung von Geweben und Zellpräparationen dar.

Über das Institut

Die Anwendung modernster Methoden in der Diagnostik wie die konventionelle Lichtmikroskopie, Histochemie, Immunhistologie und Molekularpathologie erlauben eine genauere Diagnosestellung mit besserer Typisierung von Tumoren und ihrer spezifischen Charakteristika. Dies bildet die Grundlage einer individuellen und zielgerichteten Therapie für Patientinnen und Patienten. Durch die regelmäßige Anwendung entsprechender Methoden wird es auch in Zukunft möglich sein, bei klinischem Bedarf aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Studien in die Diagnostik zu überführen.

Die Qualitätssicherung ist entscheidend für die Validität in der Diagnostik. Das Institut für Pathologie am Elbe Klinikum Stade ist daher akkreditiert nach der DIN EN ISO/IEC 17020:2012. Darüber hinaus nehmen wir regelmäßig an Qualitätssicherungsmaßnahmen wie Qualitätszirkeln, Ringversuchen und Benchmarks teil.

Leistungen

Wir untersuchen mikroskopisch krankhafte Veränderungen von Gewebeproben, damit Diagnosen gestellt werden können. Zu den Sonderuntersuchungen zählen:

  • Stufen
  • PAS
  • Giemsa
  • Diastase-PAS
  • MG
  • Fe
  • Ziehl-Neelsen
  • EvG
  • Kongo-rot
  • Ladewig
  • Gomori
  • Alcian
  • CISH
  • HER2
  • HPV
  • CMV
  • PCR
  • B-RAF
  • K-RAS
  • N-RAS
  • EGFR

Zur Diagnostik und prognostischen Einschätzung bei Tumorerkrankungen ist es erforderlich, spezifische Proteine in Gewebeproben mittels Antigen-Antikörper-Reaktionen sichtbar zu machen. Die Diagnostik umfasst den Nachweis folgender Proteine:

AFP, ALK, AMACR, Androgen-Rezeptor,Beta-Catenin, Beta-HCG, Aktin, Bcl2, CA 125, CA 19-9, Calcitonin, Calponin, Calretinin, CD 3, CD 5, CD 8, CD 10, CD 20, CD 23, CD 30, CD 31, CD 34, CD 56, CD 68, CD 117, CD 138, CDX2, CEA, Chromogranin, CK 5/6, CK 7, CK 8/18, CK 10/13, CK 19, CK 20, CK AE1/AE3, CMV, CyclinD1,D2-40, Desmin, DOG1, E-cadherin, EMA, ER, GATA 3, GCDFP-15, GFAP, HER-2, HMB 45, Inhibin, Kappa, Ki 67, KL-1, Lambda, LCA, Lysozym, Melan A, MLH 1, MSH 2, MSH 6, NSE, OCH1E5, p 16, p 53, p 63, Panmelanom, PAX 8, PD-L1,PLAP, PR, PSA, PSAP, PMS 2, PTH, RCC, ROS 1, S 100, S 100 P, Somatostatin, SPA, Synaptophysin, TTF1, Vimentin

Während der Operation kann eine histologische Diagnostik mit Beurteilung von Gewebeproben erfolgen, um Aufschluss über die Dignität (gut- oder bösartig) zu geben. Zur Sofortdiagnose werden Gefrierschnitte durchgeführt: Das Gewebe wird schockgefroren, mittels Kryotom geschnitten und gefärbt. Die Befunde können unmittelbar in den weiteren Eingriff einfließen.

Wir färben die Zytologien nach Papanicolaou (fixierte Präparate) und Pappenheim (unfixierte Präparate) und unterscheiden dabei zwischen:

Gynäkologische Zytologie:

  • Beurteilung von Portio/Cervix-, Vaginal-, Vulvaabstrichen
  • Herstellung von Dünnschichtzytologien zur Bestimmung von p16/ki67

Extragenitale Zytologie:

  • Untersuchung von Urin, Höhlenergüssen und Feinnadelpunktaten aus unterschiedlichen Organen

Äußere und innere Leichenschau mit histologischer Beurteilung zur Feststellung der Todesursache und zur Bestätigung oder Korrektur von Diagnosen, die zu Lebzeiten des Patienten gestellt wurden.

Wichtige Informationen für Patientinnen und Patienten kurz zusammengefasst:

  • Die Untersuchungsdauer beträgt bei Biopsien 1 bis 3 Werktage.
  • Bei komplexen Operationspräparaten 5 bis 6 Werktage. Diese kann in Abhängigkeit der weiterführenden Diagnostik variieren.
  • Dem Einsender ist die Befundübermittlung an den Patienten vorbehalten.
  • Die Abrechnung ärztlicher Leistungen erfolgt nach den geltenden Abrechnungskennziffern von EBM und GOÄ.
  • Der Umgang mit dem Gewebe von Patientinnen und Patienten unterliegt den allgemeinen Datenschutzrechtlinien.
  • Untersuchungen unterliegen immer einem Restrisiko falscher Begutachtungsberichte. Wir setzen auf modernste Untersuchungsmethoden und verbinden dies mit einem Qualitätsmanagementsystem auf höchstem Niveau, um dem entgegenzuwirken.

Ansprechpartner

EKS_Pathologie-Prof-Helmke
Prof. Dr. med.Burkhard M. Helmke
Chefarzt

Facharzt für Pathologie

Burkhard.Helmke@elbekliniken.de


EKS_Pathologie-T-Reitmann
Tina Maria Reitmann
Chefarztsekretärin

Medizinische Fachangestellte

04141 97-1561 IPS@elbekliniken.de Fax: 04141 97-1562