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Frauenheilkunde in Stade

Umfassende Versorgung gynäkologischer Erkrankungen

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Elbe Klinikum Stade behandelt Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane und der Brust mit einem Schwerpunkt auf der Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen sowie der Diagnostik und Therapie von Beckenbodenerkrankungen. Dabei setzen wir vor allem auf schonende (minimalinvasive) operative Verfahren.

Über die Klinik

Die Frauenklinik am Elbe Klinikum Stade bietet moderne Diagnostik und Therapie für das gesamte Spektrum gynäkologischer Erkrankungen, insbesondere auch der gynäkologischen Onkologie. Im Mittelpunkt stehen eine individuelle Betreuung, schonende Behandlungsmethoden und eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Urogynäkologie. In unserer spezialisierten Beckenboden- und Inkontinenzsprechstunde betreuen wir jährlich rund 1.200 Patientinnen. Als zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft bieten wir eine umfassende Diagnostik und Behandlung von Beckenboden- und Inkontinenzerkrankungen an. Neben konservativen Verfahren wie Beckenbodenphysiotherapie, Medikamenten sowie Biofeedback- und Elektrostimulation kommen moderne operative Techniken zum Einsatz. Dabei verfolgen wir einen rekonstruktiven, organerhaltenden Ansatz. Die meisten Eingriffe werden minimalinvasiv oder endoskopisch durchgeführt.

Viele gynäkologische Eingriffe können heute im Rahmen einer ambulanten Behandlung erfolgen. Dazu gehören beispielsweise Ausschabungen bei Blutungsstörungen, die Entfernung von Polypen, Konisationen, Eingriffe nach Fehlgeburten sowie diagnostische und operative Bauchspiegelungen (Laparoskopie). Darüber hinaus führen wir Endometriumablationen, unter anderem mit der Goldnetz-Methode, durch.

In unserer Dysplasiesprechstunde betreuen wir Frauen mit auffälligen Befunden der Krebsvorsorge, chronischen Erkrankungen des Genitalbereichs und gynäkologischen Tumorerkrankungen. Die Sprechstunde erfolgt in Kooperation mit dem Ambulanzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Moderne gewebeschonende Verfahren wie Schlingenexzisionen, Laser-Konisationen und CO₂-Lasertherapien ermöglichen eine präzise Behandlung von Krebsvorstufen und anderen Erkrankungen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist unser zertifiziertes Brustzentrum. Gemeinsam mit Spezialistinnen und Spezialisten aus Radiologie, Onkologie, Strahlentherapie, Plastischer Chirurgie, Psychoonkologie und Fachpflege betreuen wir jährlich mehr als 350 Patientinnen mit Brustkrebs. Dabei gewährleisten wir eine umfassende Begleitung vor, während und nach der Behandlung. Am Standort Stade werden insbesondere onkologisch-plastische Operationsverfahren durchgeführt.

Minimalinvasive Verfahren stehen in unserer Klinik grundsätzlich im Vordergrund. Ob Myomentfernung, Gebärmuttererhalt oder Gebärmutterentfernung – wann immer möglich erfolgen Eingriffe schonend per Bauchspiegelung oder vaginal. Die Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen erfolgt nach modernsten wissenschaftlichen Standards und bietet unseren Patientinnen eine wohnortnahe Versorgung auf universitärem Niveau.

Medizinisches Angebot

Im gesamten Fachbereich wird ein besonderer Wert auf minimalinvasive Operationsmethoden gelegt. Wo immer möglich, werden Eingriffe per Bauchspiegelung (Laparoskopie) oder über vaginale Zugänge durchgeführt. Diese Verfahren sind für Patientinnen in der Regel schonender, führen zu geringeren Schmerzen und ermöglichen eine schnellere Genesung.

Je nach medizinischer Situation kommen sowohl autologe Verfahren, bei denen körpereigenes Gewebe verwendet wird, als auch alloplastische Verfahren mit implantierbaren Materialien zum Einsatz. Die Auswahl des geeigneten Verfahrens erfolgt individuell und orientiert sich an den Bedürfnissen und gesundheitlichen Voraussetzungen der jeweiligen Patientin.

Die Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen nimmt innerhalb des Fachbereichs einen besonders hohen Stellenwert ein. Die Therapien erfolgen nach modernsten medizinischen Standards und werden häufig interdisziplinär geplant, um für jede Patientin die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Die Gynäkologische Onkologie befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen der weiblichen Brust und der Geschlechtsorgane. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Zu den gynäkologischen Tumorerkrankungen zählen unter anderem Gebärmutterkörperkrebs, Gebärmutterhalskrebs sowie Vulvakrebs.

Vorsorgeuntersuchungen und risikoadaptierte Früherkennungsmaßnahmen spielen eine wichtige Rolle, um Erkrankungen möglichst frühzeitig zu erkennen. Auch die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen ab dem neunten Lebensjahr trägt dazu bei, das Risiko bestimmter HPV-bedingter Krebserkrankungen zu senken.

Wird eine Krebserkrankung festgestellt, entwickeln wir am Elbe Klinikum Stade ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept nach aktuellen medizinischen Standards. Dabei berücksichtigen wir die Art und das Stadium der Erkrankung ebenso wie die persönliche Lebenssituation und die Bedürfnisse der Patientin.

Die Therapieplanung erfolgt in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit weiteren beteiligten Fachbereichen. So bündeln wir unterschiedliche medizinische Kompetenzen und ermöglichen eine umfassende, auf die einzelne Patientin zugeschnittene Versorgung.

Chefarzt Dr. med. Kokott verfügt über die Subspezialisierung „Gynäkologische Onkologie“ und damit über eine besondere fachliche Qualifikation auf diesem Gebiet. Gemeinsam mit seinem Team berät er Sie persönlich, verständlich und ausführlich zu den möglichen diagnostischen und therapeutischen Schritten.

Ein zentraler Schwerpunkt des Fachbereichs ist die Urogynäkologie. In einer spezialisierten Beckenboden- und Inkontinenzsprechstunde werden Patientinnen mit Beschwerden des Beckenbodens umfassend diagnostiziert und behandelt. Die Behandlung von Beckenbodenerkrankungen erfolgt sowohl ambulant als auch stationär. In der umfangreichen Beckenbodensprechstunde werden jährlich etwa 1.200 Patientinnen ambulant betreut.

Die Einrichtung ist als Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert und bietet damit eine qualitätsgesicherte Versorgung von Frauen mit Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden. Das stationäre Behandlungsspektrum ist vielfältig und umfasst sämtliche gängigen Operationsverfahren der modernen Urogynäkologie. Grundsätzlich wird ein defektorientierter, rekonstruktiver Ansatz verfolgt, bei dem der Erhalt der natürlichen Organstrukturen – insbesondere der Gebärmutter – nach Möglichkeit im Vordergrund steht.

Zum operativen Spektrum gehören unter anderem Eingriffe zur Behandlung der Harninkontinenz, beispielsweise mittels TVT-Verfahren, Bulkamid-Injektionen oder Botox-Therapien. Darüber hinaus werden rekonstruierende Beckenbodenoperationen durchgeführt, sowohl mit als auch ohne Gebärmuttererhalt. Die meisten Eingriffe erfolgen über einen vaginalen Zugang oder minimalinvasiv mittels Laparoskopie.

Bei rekonstruktiven Operationen kommen je nach individueller Situation entweder körpereigene Gewebe (Eigengewebe) oder netzgestützte Verfahren zum Einsatz. Ergänzend zur operativen Therapie werden zahlreiche konservative Behandlungsmöglichkeiten angeboten. Dazu zählen medikamentöse Therapien, spezialisierte Beckenboden-Physiotherapie sowie moderne Biofeedback- und Elektrostimulationsverfahren, die gezielt die Funktion der Beckenbodenmuskulatur verbessern können.

Ein häufiger Grund für gynäkologische Operationen sind Erkrankungen der Gebärmutter. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von Schmerzen, Vergrößerungen der Gebärmutter und Myomen bis hin zu therapieresistenten Blutungsstörungen oder bösartigen Erkrankungen und deren Vorstufen.

Je nach Befund wird eine vollständige oder teilweise Gebärmutterentfernung durchgeführt. Bei der sogenannten suprazervikalen Hysterektomie bleibt der Gebärmutterhals erhalten. In den meisten Fällen können diese Eingriffe minimalinvasiv mittels Bauchspiegelung oder über den vaginalen Zugang durchgeführt werden. Ein klassischer Bauchschnitt ist nur noch selten erforderlich.

Auch die Entfernung von Myomen gehört zum operativen Spektrum. Je nach Lage und Größe der Myome erfolgt der Eingriff entweder minimalinvasiv per Bauchspiegelung oder über eine Gebärmutterspiegelung. Nur in seltenen Fällen ist ein Bauchschnitt notwendig. Wenn kein Kinderwunsch mehr besteht und zusätzlich Blutungsstörungen auftreten, kann in bestimmten Situationen auch eine teilweise oder vollständige Entfernung der Gebärmutter sinnvoll sein.

In der Dysplasiesprechstunde werden Frauen betreut, bei denen im Rahmen der Krebsvorsorge auffällige Befunde festgestellt wurden, etwa durch einen HPV-Test oder einen Pap-Abstrich. Auch Patientinnen mit Hautveränderungen, chronischen Entzündungen im Genitalbereich oder mit bereits diagnostizierten gynäkologischen Krebserkrankungen werden hier behandelt.
Die Dysplasiesprechstunde wird in Kooperation mit dem Ambulanzzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) angeboten. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Patientinnen eine optimale und individuell auf ihre Lebenssituation abgestimmte Therapie zu ermöglichen.

Das Behandlungsspektrum umfasst verschiedene moderne und gewebeschonende Verfahren. Dazu gehört unter anderem die Hochfrequenzschlingenentfernung (Loop/LEEP) sowie Laser-Konisationen zur präzisen Behandlung hochgradiger Krebsvorstufen des Gebärmutterhalses. Für Veränderungen an Vagina oder Vulva stehen Laserexzisionen und Laservaporisationen mittels CO₂-Laser zur Verfügung, beispielsweise zur Behandlung von Krebsvorstufen oder Feigwarzen.

Darüber hinaus werden Frauen mit bösartigen Erkrankungen des Genitalbereichs umfassend betreut. Dazu gehören operative und konservative Therapien bei Vulvakarzinom (Schamlippenkrebs), Vaginalkarzinom (Scheidenkrebs) sowie Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs). Nach Abschluss der Behandlung erfolgt eine strukturierte Nachsorge, um den Therapieerfolg langfristig zu sichern.

Neben onkologischen Erkrankungen werden auch verschiedene dermatologische Erkrankungen des Genitalbereichs behandelt. Dazu zählen beispielsweise Lichen sclerosus, Lichen ruber oder chronische Ekzeme. Zusätzlich bietet die Sprechstunde Beratung und Therapie bei Vulvodynie sowie bei chronischen Beschwerden der Scheide.

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Geburtshilfe

Behütet und umsorgt: Über 1.200-mal im Jahr findet im Elbe Klinikum Stade das Wunder der Geburt statt. Dann erblicken leuchtende Kinderaugen das Licht der Welt und glückliche Eltern begrüßen voller Liebe und Stolz ihr neugeborenes Kind. Wir freuen uns, Sie auf diesem Weg zu begleiten.

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Brustzentrum

Im zertifizierten Brustzentrum (DKG & DKS) werden Patientinnen vor, während und nach einer Operation von einem interdisziplinären Team umfassend betreut – selbstverständlich nach höchsten Qualitätsstandards in der Diagnostik und Behandlung von Brustkrebserkrankungen.

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Ansprechpartner

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Dr. med.Thorsten Kokott
Chefarzt

stv. Leiter des Brustzentrums, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Spezialisierung: Ästhetische Mammarekonstruktion, Mamma Chirurgie, Rekonstruktionsplastiken, Gynäkologische Onkologie, Beratungsstelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft, AGUB II- der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekon



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Dr. med.Ulrich Wiethölter
Leitender Arzt

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Spezialisierung: Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin


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Anna Lena Michaelis
Leitende Oberärztin

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe


Dr. med.Anke Seifert
Oberärztin

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Spezialisierung: Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin


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Andrea Tölke
Oberärztin

Koordinatorin des Brustzentrums Stade, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe


Milena Stoyanova-Mladenova
Oberärztin