ist unser Ziel
Die Elbe Kliniken Stade-Buxtehude sind der größte Gesundheitsdienstleister und Arbeitgeber im Elbe-Weser-Dreieck. Mehr als 3.000 Mitarbeitende des kommunalen Klinikverbunds engagieren sich für eine umfassende medizinische Versorgung von Menschen in allen Lebensphasen.
Aktuelles

Zum 1. Juli 2026 hat Dr. med. Sebastian Lawrenz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, die Funktion des Ärztlichen Direktors am Elbe Klinikum Buxtehude übernommen. Neuer stellvertretender Ärztlicher Direktor ist Dr. med. Björn H. von Stritzky, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie.
Dr. Lawrenz folgt auf Dr. med. Andreas Kleinheinz, der das Amt des Ärztlichen Direktors seit Oktober 2015 mit großem Engagement ausgeübt hat. Die Geschäftsführung der Elbe Kliniken dankt ihm herzlich für seinen langjährigen und wertvollen Einsatz.
Mit Dr. Lawrenz übernimmt ein erfahrener und im Haus hoch geschätzter Mediziner die ärztliche Leitung des Klinikstandortes. Seit 2003 ist er am Elbe Klinikum Buxtehude tätig. Nach seiner chirurgischen Weiterbildung wurde er 2014 Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, 2023 Leitender Oberarzt und übernahm im vergangenen Jahr die chefärztliche Leitung der Klinik.
„Dr. Lawrenz kennt unser Haus, unsere Mitarbeitenden und die Herausforderungen des Gesundheitswesens aus langjähriger eigener Erfahrung. Mit seiner fachlichen Kompetenz, seiner engen Verbundenheit zum Standort und seiner Persönlichkeit ist er die ideale Besetzung für diese verantwortungsvolle Aufgabe“, sagt Geschäftsführer Siegfried Ristau.
Als Ärztlicher Direktor wird Dr. Lawrenz gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dr. von Stritzky die medizinische Weiterentwicklung des Klinikstandortes Buxtehude aktiv gestalten. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf der weiteren Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit am Standort sowie der standortübergreifenden Vernetzung innerhalb der Elbe Kliniken liegen.
Die neue Ärztliche Direktion steht zugleich für die Werte, die das Elbe Klinikum Buxtehude prägen: eine persönliche und wertschätzende Zusammenarbeit, hohe medizinische Qualität sowie ein starkes Engagement für die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Die Geschäftsführung der Elbe Kliniken wünscht Dr. Sebastian Lawrenz und Dr. Björn H. von Stritzky für ihre neuen Aufgaben viel Erfolg, eine glückliche Hand und freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Die Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten am Elbe Klinikum Stade steht seit dem 1. Februar unter neuer Leitung: Dr. med. Ivo van der Voort ist ihr neuer Chefarzt. Der 53-Jährige bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Inneren Medizin mit und besitzt einen Schwerpunkt in der interventionellen Endoskopie.
Diesen Schwerpunkt wird der Mediziner auch in Stade weiter ausbauen und etablieren. Auch im Rahmen des Darmzentrum Elbe-Weser, das er gemeinsam mit Professor Lehmann, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Minimalinvasive und Onkologische Chirurgie am Elbe Klinikum Stade, verantwortet. „Ich möchte die gute Arbeit meines Vorgängers Professor Konturek und des gesamten Teams fortsetzen. Dabei ist es mir besonders wichtig, die Patientinnen und Patienten immer verständlich über ihre Erkrankung und die Behandlung aufzuklären und in der Behandlung eng mit den Niedergelassenen zusammenzuarbeiten“, sagt Dr. van der Voort.
Der gebürtige Niederländer ist ein Wegbegleiter und ehemaliger Arbeitskollege seines Vorgängers Professor Jan Konturek. Sie lernten sich vor mehr als 25 Jahren am Klinikum in Münster kennen und schätzen. Dr. van der Voort studierte von 1991 bis 1998 Humanmedizin in Maastricht und war anschließend in Münster und später in Berlin als Assistenzarzt tätig. Im Jahr 2002 promovierte er, 2007 erlangte er seinen Facharzt für Innere Medizin, 2013 den Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie. Seit 2002 war Dr. van der Voort in verschiedenen Positionen in unterschiedlichen Krankenhäusern in Berlin tätig, unter anderem an der renommierten Charité und am Jüdischen Krankenhaus Berlin. Zuletzt verantwortete er als Chefarzt die Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie am Alexianer Sankt Gertrauden Krankenhaus in Berlin.
Ausbau der Endoskopie und standortübergreifenden Zusammenarbeit
„Das Elbe Klinikum Stade mit seiner Klinik für Gastroenterologie ist bereits sehr gut aufgestellt, insbesondere in der komplexen Endoskopie“, erklärt Dr. van der Voort seine Motivation von Berlin nach Stade zu wechseln. Eines der Ziele des 53-Jährigen ist es, an der Klinik die Früherkennung von onkologischen Erkrankungen auszubauen und zu diesem Zweck die endoskopische Submukosadissektion (kurz: ESD) zu etablieren. „Dabei handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren zur präzisen Entfernung von Frühkarzinomen und großen, flachen Polypen im Magen-Darm-Trakt“, erläutert Dr. van der Voort. „Dabei wird krankhaftes Gewebe endoskopisch in einem Stück abgetragen, so dass kein Bauchschnitt nötig ist und das Organ erhalten werden kann.“ Zum Einsatz kommt sie vor allem in der Speiseröhre, im Magen und Dickdarm.
Auch die endoskopische Behandlung von Gallenwegserkrankungen mittels Endoskopie der Gallenwege, auch Cholangioskopie genannt, möchte er weiter ausbauen. Das moderne, schonende Verfahren eignet sich vor allem, um Tumoren der Gallenwege zu diagnostizieren oder große Steine im Gallengang direkt zu zertrümmern und wird oft eingesetzt, wenn eine klassische Gallengangspiegelung mit Kontrastmittel nicht ausreicht.
Ebenso wird Dr. van der Voort die klinikübergreifende Zusammenarbeit weiter ausbauen. Im November vergangen Jahres übernahm in Buxtehude Mariam Nassery die Leitung der Klinik für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin sowie die Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation. „Bereits jetzt arbeiten wir sehr eng und kollegial zusammen, unterstützen und beraten einander. In Buxtehude liegt der Schwerpunkt auf den geriatrischen Patienten, hier in Stade bilden wir die komplexere Gastroenterologie ab“, so Dr. van der Voort. Auch sein Team in Stade schätzt er sehr: „Ich bin äußerst herzlich empfangen worden. Die Zusammenarbeit ist kollegial und freundlich mit kurzen Wegen. Ich freue mich sehr, nun hier zu sein und mich für die Versorgung der Patienten im Elbe-Weser-Dreieck einsetzen zu können.“

Mitte Dezember wurde in der Kardiologie des Elbe Klinikums Stade erstmals ein sondenloser Einkammer-Herzschrittmacher implantiert. Oliver Marx, Leiter der Herzschrittmacherambulanz, führte den minimalinvasiven Eingriff durch und setzte den Schrittmacher von der Größe einer Vitaminkapsel in die Herzkammer ein. Sondenlose Herzschrittmacher können die Komplikationsrate bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko oder bereits bestehenden Infektionen senken und stellen in solchen Fällen eine gute Behandlungsoption dar.
In der Herzschrittmacherambulanz des Elbe Klinikums Stade werden jährlich über 1.000 Patientinnen und Patienten nachkontrolliert. Etwa 350 Patienten erhalten aufgrund eines zu langsamen Herzschlags (Bradykardie) einen Herzschrittmacher oder einen Defibrillator im Falle einer Herzschwäche sowie nach einem Kammerflimmern. Oliver Marx, Oberarzt in der Kardiologie und Leiter der Herzschrittmacherambulanz, gehört zu den Hauptoperateuren und implantiert seit über 13 Jahren Herzschrittmacher. Bislang setzte die Klinik dabei auf klassische Systeme, bei denen das Gehäuse in einer Hauttasche unterhalb des Schlüsselbeins implantiert wird. Von dort führen bis zu drei Sonden in Form eines dünnen, isolierten Drahtes über eine Vene zum Herzen. Über diese werden elektrische Impulse weitergeleitet und Signale vom Herzen zurückgemeldet.
Mitte Dezember feierte der Bereich eine Premiere – der erste Patient am Elbe Klinikum Stade erhielt einen sondenlosen Einkammer-Herzschrittmacher, auch Leadless Pacemaker genannt: „Im Unterschied zu den konventionellen Herzschrittmachern kommt dieser ohne die transvenös zum Herzen führenden Kabel [Leads] aus“, erklärt Marx und hält das Gehäuse von der Größe einer Vitaminkapsel in die Luft. Mit einer Länge von 26 Millimetern, einem Durchmesser von weniger als 7 Millimetern und einem Gewicht von unter 2 Gramm ist der Herzschrittmacher deutlich kleiner als konventionelle Systeme. Die winzige Kapsel vereint die gesamte Elektronik inklusive der Batterie und ist der weltweit kleinste Herzschrittmacher.
Die grundlegende Funktionsweise in der Normalisierung des Herzrhythmus übernimmt der Leadless Pacemaker. Das Design bietet jedoch einen entscheidenden Vorteil: „Konventionelle Herzschrittmacher sind mit einer gewissen Komplikationsrate verbunden. Unter Umständen kann es zu Brüchen oder einer Verlagerung der Sonde kommen. Vor allem ist aber immer ein gewisses Infektionsrisiko durch die Wunde unterhalb des Schlüsselbeins gegeben“, erklärt Marx. Bakterien können sich am Schrittmacher ansammeln und dort vermehren. Ein Antibiotikum hilft in vielen Fällen nicht. „Uns bleibt dann nur die vollständige Entfernung“, ergänzt Marx. Das war auch der Grund, warum der Patient nun ein sondenloses Modell erhielt – die Schrittmachertasche hatte sich infiziert.
Leadless Pacemaker werden damit jedoch nicht automatisch zum neuen Standardverfahren, erklärt Chefarzt PD Dr. med. Sebastian A. Philipp: „Die Komplikationsrate konventioneller Herzschrittmacher gibt keinen Anlass zur Sorge. Herzschrittmacher-Operationen sind Routineeingriffe und mit einem geringen Risiko verbunden.“ Für ausgewählte Patienten könnten diese neuen Systeme jedoch die richtige Wahl sein. „Es gibt Risikofaktoren, die systemische Infektionen begünstigen. Dazu zählen etwa Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz oder Diabetes. Auch für Dialysepatienten oder Menschen mit sehr geringem Körpergewicht kann der Eingriff Vorteile bieten“, so Dr. Philipp.
Sondenlose Herzschrittmacher als Einkammersystem gibt es bereits seit 2013. Vor wenigen Jahren kamen Zweikammersysteme auf den Markt, die zusätzlich zur rechten Herzkammer auch den Vorhof wahrnehmen können. Anfangs wurden die Systeme aufgrund von schweren Komplikationen ausschließlich an großen Herzzentren implantiert. Seit etwa drei Jahren führen jedoch auch kleinere Kliniken diesen Eingriff durch – vorausgesetzt, die Operateure sind wie Oliver Marx vom Hersteller dafür zertifiziert und geschult.
Implantiert wird das Einkammergerät in den Herzkatheterlaboren der Klinik. Der Eingriff erfolgt minimalinvasiv über einen Katheter in der Leiste, in seltenen Fällen auch über die Halsvene. „Über eine etwa 9 Millimeter dicke Führungshilfe wird der Katheter von der Leiste bis zum Herzen vorgeschoben. Die Spitze ist flexibel steuerbar, damit gelangen wir bis in die rechte Herzkammer und suchen an der Herzscheidewand eine geeignete Stelle“, erklärt Marx das Verfahren. Schiebt der Operateur die Schrittmacherkapsel aus dem Katheter, biegen sich die Haltearme des Schrittmachers und klammern sich am gewölbten Herzgewebe fest. Ist das Gerät gut verankert und die Messwerte stimmen, werden die Einführhilfen entfernt. Der Patient sieht nach der Operation nur eine kleine Naht in der Leiste und kann sich nach wenigen Stunden Ruhe wieder normal bewegen. Der Schrittmacher hält etwa 10 bis 14 Jahre. Die Wartung erfolgt wie bei konventionellen Systemen mit halbjährlichen Kontrollen in der Herzschrittmacherambulanz
Social Wall
Veranstaltungen
Lernen Sie unsere Hebammen und den Kreißsaal kennen. Wir beantworten gerne alle Fragen rund um die Geburt!
Bei der Azubi-Infostunden am Elbe Klinikum Stade erfährst Du mehr über verschiedene Ausbildungsberufe, erhältst erste Eindrücke von den Inhalten und lernst unsere Schule und das Ausbildungsteam…
Der 5. Elbe-Weser-Gesundheitskongress bringt erneut Expertinnen und Experten verschiedener medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen zusammen.



























