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Klinik für Urologie und Kinderurologie

Prostatazentrum Elbe-Weser in Stade

Prostataerkrankungen wie Prostatakrebs und die gutartige Vergrößerung sind ein häufiges Problem der männlichen Bevölkerung ab 50 Jahren.
Der Prostatakrebs ist in Deutschland die am häufigsten diagnostizierte Tumorerkrankung des Mannes. Im Jahr erkranken rund. 60.000 Männer an Prostatakrebs und rund 12000 Erkrankte sterben jährlich an dieser Krebsart.
Diese Zahlen machen deutlich dass es sich hier nicht immer um einen harmlosen Krebs handelt. Die betroffenen Patienten benötigen daher eine genaue Diagnostik als notwendige Maßnahme für eine dann folgende leitliniengerechte Therapie.

Die gutartige Vergrößerung der Prostata, die typischer Weise mit Problemen beim Wasserlassen einhergeht ist gegenüber dem Prostatakrebs zahlenmäßig noch viel bedeutender (um den Faktor 12), so dass man hier von einer Volkserkrankung sprechen kann.

Im neuen, seit 03/2013 zertifizierten Prostatazentrum Elbe-Weser werden alle modernen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung von Prostataerkrankungen angeboten. Grundgerüst des Prostatazentrums nach den DVPZ e.V.-Richtlinien ist der Zusammenschluss der urologischen Hauptabteilung des Elbeklinikums mit zehn niedergelassenen Urologen der Elbe-Weser Region (Stade, Buxtehude, Bremervörde, Hemmoor und Zeven). Für die interdisziplinäre Diagnostik von Prostatakrebspatienten wird mit weiteren Kooperationspartnern wie der Pathologie des Elbeklinikums sowie den Strahlentherapeuten, Onkologen und Psycho-Onkologen der Hancken-Klinik eng zusammengearbeitet. Das Fachwissen aller Beteiligten kann somit in vollem Umfang für den Patienten genutzt werden.

Durch diese Zusammenarbeit kann im neuen Prostatazentrum heimatnah eine Medizin angeboten werden, die dem neusten Stand der Wissenschaft entspricht, so dass die im Zentrum dokumentierten Behandlungsergebnisse mit denen der großen internationalen Kliniken vergleichbar sind. In Bezug auf die operative Therapie des Prostatakrebses wird in Stade seit 3 Jahren durch ein neues komplett schließmuskelschonendes Vorgehen gewährleistet, dass die Harninkontinenz nach Prostataentfernung kaum noch eine Rolle spielt. Hier sind die Ergebnisse des Zentrums mit denen der großen internationalen Kliniken vergleichbar.

Auch bei den strahlentherapeutischen Verfahren (LDR-Brachytherapie und perkutane Strahlentherapie, iMRT) steht das Wissen über die genauen anatomischen Kenntnisse im Vordergrund. Die Strahlendosis wir somit exakt platziert, so dass Nebenwirkungen deutlich reduziert werden können.

Mit dem neuen Prostatazentrum kann den Patienten im Landkreis eine umfassende, leitliniengerechte Behandlung von Prostataerkrankungen heimatnah angeboten werden.

Dr. med. Sven Laabs
Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie, Leiter des Prostatazentrums

Facharzt Dr. med. Sven Laabs
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Prostatazentrum
Dr. med. Sven Laabs
Bremervörder Straße 111
21682 Stade

Sekretariat
Frau Claudia-Andrea Nygaard
Tel.: 04141 97-1500
Fax: 04141 97-1502

Kooperationspartner

Klinik Dr. Hancken

Niedergelassene Urologen
Praxis Bremervörde (Dr. Rodewald, Dr. Kutscher)
Praxis Buxtehude (Dr. Hollberg, Dr. Dill, Dr. Kaspers, Z. Türk)
Praxis Hemmoor (Dr. Carius)
Praxis Stade (TIP Dr. Türk, C. Nitz)
Praxis Zeven (Dr. Thörner, Dr. Draack)

Pathologie Elbe Klinikum

Selbsthilfegruppe

Psychoonkologie Krebsnachsorge Stade e.V.

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  • Fakten

07.12.2015 Fakten

■ Kommunale Klinik an zwei Standorten
■ Mehr als 800 Betten
■ Über 37.000 stationäre Patienten
■ Mehr als 85.000 ambulante Behandlungen pro Jahr
■ Über 20.000 Operationen pro Jahr
■ Rund 2.000 Mitarbeiter
■ Über 260 Schul- und Ausbildungsplätze
■ Mehr als 120 Mio. EUR Gesamtjahresumsatz
■ Qualitätszertifikat nach DIN EN ISO 9001:2008 und nach MAAS:BGW 04/2013