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Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Behandlungsverfahren von Mittelohrerkrankungen

In den 50er Jahren begründete Prof. Wullstein die universitäre „Würzburger Schule“ für Ohrchirurgie. Sein Name ist unwiderruflich mit der internationalen Kategorisierung der mittelohrchirurgischen Operationen (Tympanoplastik I-V n. Wullstein) verbunden. Herr Prof. Dr. Riemann hat in den 90er Jahren seine ohrchirurgischen Kenntnisse bei dem national und international renommierten Ohrchirurgen und Nachfolger von Wullstein, Herrn Prof. Dr. J. Helms, erworben und diese mit jährlich mehr als 300 komplexen Mittelohreingriffen als Leitender Oberarzt (2000-2010) in Frankfurt am Main verfeinert.

Tympanoplastik

Bei chronischer Schleimhaut- oder Knocheneiterung des Mittelohrs werden Trommelfell (durch Ohrknorpel/Knorpelhaut) und Gehörknöchelchen (durch Knochen oder Titanprothesen) je nach Ausdehnung ersetzt.

Stapedotomie/Stapedektomie

Bei Otosklerose wird z. B. ein 0,8mm Loch in die Fußplatte des Steigbügels gebohrt und deren fehlende Schwingung durch eine Platinband-Teflonprothese ersetzt.

Ohrmissbildungsoperation

Kleine und große Ohrmissbildungen sind selten, operative Hörverbesserungen sind häufig durch schwingungsfähige Mittelohrsysteme möglich.

Otoplastik

Abstehohren und andere angeborenen oder erworbenen Deformitäten der Ohrmuschel werden operativ korrigiert.

Gehörgangserweiterung

Häutige und/oder knöcherne Gehörgangsverengungen, –Verschlüsse (Stenose, Atresie) werden erweitert.

Saccotomie

Bei der Attackenschwindelerkrankung Morbus Meniere wird der Sack der Innenohrflüssigkeit zur Druckentlastung drainiert.

Cochlear Implant

Bei hochgradiger Innenohrschwerhörigkeit oder Ertaubung. Eine kleine Elektrode in der Gehörschnecke erzeugt Reize auf den Hörnerv. Mehr unter: Was ist ein Cochlear Implant?

Mittelohrimplantate

In besonderen Fällen der Schwerhörigkeit ersetzen sie das normale Hörgerät.

Bone Anchored Hearing Aids (BAHA®, Ponto®, BoneBridge®)

Bei intaktem Innenohr und irreparabel geschädigtem Mittelohr.

Mastoidektomien

Bei Knochenentzündung des Mastoids helfen Antibiotika nicht mehr. Hier müssen die Mastoidzellen ausgeräumt werden. Sonst kann es zu otogenen Komplikationen (z. B. Hirnabszess) kommen.

Neurektomie

Bei besonderen Formen von Tinnitus oder Schwindel. Der Gehör- oder Gleichgewichtsnerv wird im inneren Gehörgang selektiv durchtrennt.

Prof. Dr. med. habil. Randolf Riemann
Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf-Hals-Chirurgie, Allergologie, Plastische Operationen, Schlafmedizin

Prof. Dr. med. habil. Randolf Riemann
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Sekretariat
Frau Birgit Niewöhner
Tel.: 04141 97-1301
Fax: 04141 97- 2757

Patientenanmeldung:
Frau Bube,
Frau Kreykenbohm
Tel.: 04141 97-1304

Station:
Tel.: 04141 97-1312
Fax: 04141 97-1767

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  • Fakten

07.12.2015 Fakten

■ Kommunale Klinik an zwei Standorten
■ Mehr als 800 Betten
■ Über 37.000 stationäre Patienten
■ Mehr als 85.000 ambulante Behandlungen pro Jahr
■ Über 20.000 Operationen pro Jahr
■ Rund 2.000 Mitarbeiter
■ Über 260 Schul- und Ausbildungsplätze
■ Mehr als 120 Mio. EUR Gesamtjahresumsatz
■ Qualitätszertifikat nach DIN EN ISO 9001:2008 und nach MAAS:BGW 04/2013